4. August 2010
Das sollen Erotikfilme sein?
Sobald Angela Merkel in den heute-nachrichten auf einen Urlaubsberg geklettert und der Bund vom Schuldenberg heruntergeklettert ist, gibt es noch das Wetter und dann einen Erotik-Film. Immer montags, 22.15 Uhr, steigt das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) auf den Venushügel.
Jede Frau hat dann mehr als einen Busenfreund, der sie alle fünf Minuten fragt, ob sie gefickt werden will, will sie, denn ihre Muschi ist schon ganz feucht, doch vorher will sie ihm noch einen blasen, bis sein Schwanz explodiert. Schon sind sie nackt am Strand oder im Bett, auf dem Boden oder in einem Flugzeug auf der Toilette. 90 Minuten dauert das - so lange wechseln sich Rammeleien mit Eifersuchtsszenen ab. Die Fernsehnation ist derweil wahrscheinlich eingeschlafen, denn mit Erotik hat dieses Sommerkino nichts zu tun.
Erotik ist die Ahnung, nicht die Präsentation. Erotik ist die Schmeichelei eines Körpers nicht die Zurschaustellung. Erotik ist die Berührung nicht die Zudringlichkeit in Wort und Tat.
Das ZDF strahlt montags um 22.15 Uhr keine Erotikfilme aus, sondern Softpornos mit dürftiger Handlung. Fehlt nur noch, dass anschließend ein GEZ-Mensch an der Wohnungstür klingelt und fragt, ob man jetzt endlich Gebühren zahlt...
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Dienstag, 3. August 2010
Montag, 14. Juni 2010
Mit dem Zweiten?
14. Juni 2010
Müller-Hohenstein entweicht verheerender Satz
Deutschland liegt bei Halbzeit gegen Australien vorn, Podolski und dann sogar Klose haben das Tor getroffen, die deutsche Elf kombiniert flüssig, Özil und Müller sind die Besten auf dem Platz beim Traumstart in die Fußball-Weltmeisterschaft - Zeit für ein Studiogespräch. Das führt die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein mit Oliver Kahn.
Bei solchen Gelegenheiten wird dem Fußballfan eigentlich nur erklärt, was er selbst gesehen hat, doch dieses Mal zucken viele, die sich nicht gerade auf dem Weg zum Kühlschrank oder zur Toilette befinden, zusammen, denn Müller-Hohenstein entweicht ein verheerender Satz: "Das ist für Miro Klose doch ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal im Ernst, dass der heute trifft."
Jetzt müsste eigentlich das Studiotelefon klingeln, damit diese ZDF-Moderatorin sofort das Gespräch beendet und den nächsten Flug nach Hause bucht, um Geschichtsunterricht zu nehmen. Würde aber wohl nichts nützen. Denn wer solch eine Formulierung in seinem Gehirn gespeichert hat, sieht auch danach mit dem Zweiten nicht besser.
Oliver Kahn hat an diesem Abend Glück, Müller-Hohenstein muss das Gespräch schnell wieder beenden, weil die Spieler schon wieder auf dem Platz sind. Klose wird in der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Weder innerlich noch äußerlich hat er gegen den Schiedsrichter, gegen einen Australier oder einen Mitspieler gehetzt - er fällt dem Bundestrainer um den Hals, weil der zu ihm gehalten hat.
Diesen Stürmer will man als Fan auch bei den nächsten WM-Spielen der deutschen Mannschaft sehen, Müller-Hohenstein nicht mehr.
Müller-Hohenstein entweicht verheerender Satz
Deutschland liegt bei Halbzeit gegen Australien vorn, Podolski und dann sogar Klose haben das Tor getroffen, die deutsche Elf kombiniert flüssig, Özil und Müller sind die Besten auf dem Platz beim Traumstart in die Fußball-Weltmeisterschaft - Zeit für ein Studiogespräch. Das führt die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein mit Oliver Kahn.
Bei solchen Gelegenheiten wird dem Fußballfan eigentlich nur erklärt, was er selbst gesehen hat, doch dieses Mal zucken viele, die sich nicht gerade auf dem Weg zum Kühlschrank oder zur Toilette befinden, zusammen, denn Müller-Hohenstein entweicht ein verheerender Satz: "Das ist für Miro Klose doch ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal im Ernst, dass der heute trifft."
Jetzt müsste eigentlich das Studiotelefon klingeln, damit diese ZDF-Moderatorin sofort das Gespräch beendet und den nächsten Flug nach Hause bucht, um Geschichtsunterricht zu nehmen. Würde aber wohl nichts nützen. Denn wer solch eine Formulierung in seinem Gehirn gespeichert hat, sieht auch danach mit dem Zweiten nicht besser.
Oliver Kahn hat an diesem Abend Glück, Müller-Hohenstein muss das Gespräch schnell wieder beenden, weil die Spieler schon wieder auf dem Platz sind. Klose wird in der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Weder innerlich noch äußerlich hat er gegen den Schiedsrichter, gegen einen Australier oder einen Mitspieler gehetzt - er fällt dem Bundestrainer um den Hals, weil der zu ihm gehalten hat.
Diesen Stürmer will man als Fan auch bei den nächsten WM-Spielen der deutschen Mannschaft sehen, Müller-Hohenstein nicht mehr.
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