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Freitag, 8. April 2011

Ein Honorarprofessor

29. Januar 2011
Ruthard Stachowske schlägt verbal um sich

"Im vergangenen Jahr sind im Internet Beiträge über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht worden, die Ausdruck eines Cyber-Stalkings gegen unsere Einrichtung waren."

Mit diesem Satz beginnt eine Internet-Veröffentlichung von Herrn Stachowske auf den Seiten der von ihm geleiteten Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Trägerin ist die Jugendhilfe Lüneburg. Geschäftsführerin ist seit Anfang des Jahres Frau Gisela van der Heijden, die mir bereits ein Gesprächsangebot gemacht hat.

Ich bin zurzeit der Einzige im Internet, der regelmäßig über diese Einrichtung berichtet, und zwar auf http://familiensteller.blogspot.com/  und auf http://tgwilschenbruchvorgericht.blogspot.com/ Auch für das inzwischen deaktivierte blog http://drogenpatienten.blogspot.com/ habe ich die presserechtliche Verantwortung übernommen.

Googelt man diese Einrichtung, landet man schnell auf meinen Seiten. Der Vorwurf des Cyber-Stalkings trifft also mich. Hätte ich mich jedoch solcher Straftaten schuldig gemacht, gäbe es sicherlich längst eine entsprechende Reaktion von Herrn Stachowske, der sich bislang aber nur auf äußerungsrechtliche Auseinandersetzungen beschränkt.

Weiter heißt es in diesem Beitrag:

"Hintergrund dieses Cyber-Stalkings war, dass wir an familienrechtlichen Entscheidungen beteiligt waren, in denen Entscheidungen gegen das Elternrecht getroffen wurden. Die Entscheidungen waren Folge von schweren Gefährdungen des Kinderwohls, so zum Beispiel bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder bei schwerer Gewalt gegen Kinder. Einige der betroffenen Eltern haben sich nach diesen familienrechtlichen Entscheidungen mit ´Stalkern´ verbunden und ihre Unzufriedenheit über Texte im Internet mitgeteilt."

Ich habe inzwischen mit mehreren Dutzend Müttern gesprochen und deren Erfahrungsberichte veröffentlicht. Darunter war keine einzige Mutter, der man solch ein Verhalten zur Last legen könnte. Die Behauptung, ich hätte mich mit Kinderquälerinnen oder Kinderquälerinnen hätten sich mit mir verbündet, ist eine Unverschämtheit und ist geeignet, meinem Ansehen schweren Schaden zuzufügen.

Fortsetzung des Textes von Herrn Stachowske:

"Die TG Wilschenbruch ist von einem solchen Cyber-Stalking nicht allein betroffen: Viele soziale Einrichtungen, Behörden und Institutionen, die mit menschlich schwierigen Situationen und mit einer Verantwortung für das Kindeswohl zu tun haben, sehen sich solchen medialen Angriffen ausgesetzt. Wir haben rechtliche Schritte gegen die Autoren des Cyber-Stalkings eingeleitet und alle Verfahren vor den entsprechenden Instanzen eindeutig gewonnen. Die Gerichte haben unsere Rechtsposition und die Rechtmäßigkeit unseres Handelns eindeutig und klar bestätigt."

In äußerungsrechtlichen Verfahren prüft kein Gericht intensiv die Arbeitsweise einer Einrichtung. Außerdem hat Herr Stachowske keinesfalls "alle Verfahren...eindeutig gewonnen". Siehe http://tgwilschenbruchvorgericht.blogspot.com/

"Unsere Kooperationspartner sind ebenso informiert wie die zuständigen Instanzen in der Landes- und der Bundespolitik", fügt Herr Stachowke hinzu.

Daraus schließe ich, dass ich inzwischen auch gegenüber Dritten verleumdet worden bin.

"Zusammen mit unserem Rechtsanwalt Dr. Jochen Springer (Uelzen) werden wir das Phänomen des Stalkings im Kontext von Kinderschutz und Suchthilfe in einer juristischen Fachzeitschrift publizieren. Zudem werden wir das Phänomen bei einer Fachtagung reflektieren", kündigt Herr Stachowske anschließend an.

Soll das bedeuten, dass ich öffentlich an den Pranger gestellt werden soll?

"Unsere Arbeit ist nach wie vor wichtig. Wir arbeiten auf einem hohen fachlichen Niveau zum Wohl unserer Klienten und deren Kinder und werden auch zukünftig die bei Gefährdungen im Sinne des juristischen und psychologischen Kindeswohls zu schützen."

Diesen Schlusssatz verstehe ich aus sprachlichen Gründen nicht.

Die Quelle des Beitrages:

http://tg-wilschenbruch.de/index.php?option=com_content&view=article&id=131&Itemid=126

Veröffentlicht worden ist dieser Beitrag am 24. Januar 2011 auch hier. Als Verantwortlicher steht im Impressum Matthias Lange. Der ist aber gar nicht mehr Geschäftsführer.

30. Januar 2011
Strafanzeige erstattet

Wir haben soeben gegen Ruthard Stachowske Strafanzeige erstattet und Strafantrag gestellt.

8. April 2011
Die eindeutigen Erfolge sind Niederlagen

Hier lesen

Montag, 15. Februar 2010

Nach Hohn und Spott

15. Februar 2010
Jugendhilfe Lüneburg vor - noch ein Eigentor

„Da sitzt jetzt nur noch einer alleine vor seinem PC und wundert sich. Er ist enttäuscht, das er nicht die negative Aufmerksamkeit bekommt, nach der er sich so sehnt. Er möchte, das wir ihn bestrafen. Ein Opfer seiner selbst sucht einen Täter. Doch ist er nicht schon betraft genug? Ja, aber ein schönes Geschenk werden wir ihm noch machen, dann hat er erstmal wieder was zu tun.“ Hat vor Monaten noch jemand in einem Kommentar auf den von Matthias Lange, Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg, verantworteten Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gehöhnt. Mit "noch einer" meinte er mich.

Aber seit Juliane Werding ist hinlänglich bekannt "Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur..", außerdem saßen da immer mehr als nur einer. Die hat Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch mit drei einstweiligen Verfügungen aus der letzten Reserve gelockt, weitere gesellten sich dazu.

Die Erwiderungen auf die drei einstweiligen Verfügungen sind eingetütet. Es kommt zum Schwur vor dem Landgericht in Hamburg. Wahrscheinlich im März. Der Termin ist noch nicht ganz sicher. Das, was wir zusammengetragen haben, dürfte sitzen. Manches in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ist so unfassbar und ganz nebenbei auch noch dermaßen lächerlich, dass darüber eines Tages noch zu berichten sein wird.

Wie man hört, werden andere Medien das auch tun. Deswegen rufe ich der Jugendhilfe Lüneburg fröhlich zu: "Jugendhilfe vor, noch ein Eigentor"... 

Dienstag, 22. Dezember 2009

Professor hält mich für einen selbst ernannten "Redakteur"

22. Dezember 2009
Unterlassungserklärung Nummer 2


Nach einer Klageandrohung vom 28. Mai 2009 und einer Unterlassungserklärung hat mich nun per mail-Anhang die zweite Unterlassungserklärung ereilt. Darin lässt Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch über seinen Anwalt behaupten, er habe ein Verbot erwirkt. Das ist mir neu. Außerdem geht dieser Jurist davon aus, dass ich solche Schreiben schon gar nicht mehr lese. Ist etwas Wahres dran: Ich überfliege sie nur noch.

Eine Passage ist mir aber geradezu in mein Energiefeld gesprungen: Dort steht, ich sei ein selbst ernannter "Redakteur". Nun kann man nicht von jedem Anwalt und von jedem Philosophen erwarten, dass sie wissen, was ein Redakteur ist, aber ich probiere es trotzdem einmal - und zwar so einfach wie möglich.

Bei einem Fachzeitschriftenverlag in Isernhagen bei Hannover, bei einer Lokalzeitung und bei einer Hamburger Nachrichtenagentur habe ich vom 1. Oktober 1979 bis zum 31. Dezember 1980 ein Volontariat gemacht. In dieser Zeit besuchte ich auch ein sechswöchiges Seminar an der Hamburger Akademie für Publizistik mit namhaften Referenten.

Anschließend wurde ich von dem Fachzeitschriftenverlag als Redakteur übernommen, neun Monate später war ich Chefredakteur. Nebenbei arbeitete ich weiter für die Hamburger Nachrichtenagentur. 1984 und 1985 wechselte ich zu einer Lokalzeitung, war dort Lokalchef und stellvertretender Chef vom Dienst. Weitere Stationen: freier Mitarbeiter bei "Bild" Hannover und verantwortlicher Redakteur von Wochenzeitungen in Burgdorf bei Hannover und in Wilhelmshaven.

Ist das genug Redakteur - oder darf es noch ein bisschen mehr sein?

Weitere Informationen

Mittwoch, 4. November 2009

Vorwärts mit Grönemeyer

4. November 2009
Deine Liebe klebt/Deshalb: neuer Partner

Also lautete der Beschluss, dass auf die Seiten eine Umfrage muss. Gründe: Der Anwalt der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch kündigte in Schreiben an blogbetreiber eine „juristische Klärung“ an und verlangte bis dahin die Löschung meiner Beiträge. Damit war er erfolgreich.

Einmal drohte dieser Anwalt sogar mit einer Einstweiligen Verfügung. Die hätte er gegen mein blog schon vor fünf Monaten erwirken können. Tat er nicht. Jetzt ist ein solcher Schritt noch schwerer geworden, denn seit die Umfrage läuft, heißt es in der Einrichtung: „Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch bewegt sich.“ Möglicherweise jeden Vormittag und am frühen Abend von Internetcafé zu Internetcafé. Indiz: Dann gibt es positive Stimmen für die Einrichtung. 95 sind es inzwischen.

Das ist auch aus einem anderen Grund erstaunlich: Vor Monaten sind meine Seiten vom Leiter der Einrichtung noch als „Dreckseiten“ bezeichnet worden, die von seinem Team nicht gelesen werden sollten. Das wird in keinem einzigen mir bekannten Anwaltsschreiben bestritten. Mit der Umfrage sind meine Seiten auch für das Team von Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske „feine Seiten“ geworden, die man am Vormittag und am frühen Abend besonders gern liest?

Wäre das bisherige Umfrageergebnis aussagekräftig, taucht sogleich die nächste Frage auf: Warum ruft mich niemand von den 95 an und schildert seine „positiven Erfahrungen“? Wäre doch ein Leichtes. Nach entsprechender Überprüfung würde ich solche Berichte sogar veröffentlichen. Wäre allerdings eine Frau am Apparat, würde ich sie auch fragen: „Haben Sie ebenfalls in einer Lüneburger Zeitung eine Bekanntschaftsanzeige aufgegeben?“

Das berichtet eine Ex-Patientin. Eine Zeitlang seien Männer in der Einrichtung wegen solcher Inserate auf Brautschau gewesen, erzählt sie. Sie jedoch sei gar nicht auf Partnersuche gewesen, sie habe bereits einen Freund gehabt. Könnte bedeuten: „Familienorientiert“ bedeutet für Ruthard Stachowske: Suchen Sie sich doch einmal etwas Frisches und Knackiges! Mit einem neuen Partner klappt es auch mit der Therapie! Ergo: In dieser Einrichtung werden nicht nur bewegende Geschichten geschrieben, dort bewegt sich auch so manches in Richtung Grönemeyer: „Deine Liebe klebt“. Deshalb: Bekanntschaftsanzeige.

Also dann, liebe Umfrageteilnehmerinnen und Umfrageteilnehmer: „Kopf hoch! Tanzen“…- nur nicht am 19. November, denn dann wollen der Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg und Ruthard Stachowske einer Frau erklären, welche Titel der Herr Professor nun wirklich hat. Könnten auch ein paar von Reinhard Mey dabei sein. Beispelsweise: "Weil es in der Zeitung steht."

Wie im "Spiegel" vom 7. April 2007: "Dabei drohen den Kindern längst nicht nur Verwahrlosung oder Misshandlung. ´Ob jemand süchtig wird, ist kein Zufall, Suchtverhalten wird gelehrt´, warnt der Wissenschaftler Ruthard Stachowske. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder dem Drogenschicksal anheimfallen, sei in einer Suchtfamilie sechsmal höher als in einer normalen Familie. Stachowske leitet die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch im niedersächsischen Lüneburg, wo Kinder und ihre süchtigen Eltern gemeinsam behandelt werden können. ´Es gibt nur eine Handvoll solcher Einrichtungen, aber einen riesigen Bedarf´, klagt der Heimleiter."


Mehr auf http://familiensteller.blogspot.com/

Samstag, 24. Oktober 2009

Die Foto-Unschuld

24. Oktober 2009
Geschäftsführer benennt Fotografin als Zeugin

In den Einrichtungen der Jugendhilfe Lüneburg dürfen alle tun, was sie wollen? Fürsorgepflicht kennt man dort nicht?


5. September 2009: Ehemalige der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch treffen sich in einem Lüneburger Café. Der Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung ist zu diesem Treffen eingeladen worden. Matthias Lange kommt nicht.

Eine Elfjährige geht mit meinem Hund nach draußen, wird fotografiert, aus dem zweiten Stock einer Außenstelle der Jugendhilfe Lüneburg und der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, auch ich werde fotografiert, dann weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Fotos macht die Mitarbeiterin Heidrun G.

Ich stelle Strafantrag gegen den Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg und gegen den Leiter der Einrichtung, Professor Dr. phil Ruthard Stachowske. Die Staatsanwältin kann nichts Strafbares erkennen, leitet meine Unterlagen aber an das Lüneburger Amtsgericht weiter. Dort reiche ich Zivilklage ein. Die Beklagten müssen auf diese Klage erwidern.

Das hat der Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg jetzt getan. Matthias Lange schreibt: „Mit Schreiben vom 1. 9. 2009 (das Schreiben stammt vom 1. 10. 2009, der Verf.) bitten Sie mich um eine schriftliche Stellungnahme zu dem Schreiben von Herrn Hans-Peter Tjaden (ich heiße weiterhin Heinz-Peter Tjaden, der Verf.) aus Wilhelmshaven. Zu den Vorhaltungen ist Folgendes zu sagen: In dem Schreiben von Herrn Tjaden wird mir vorgeworfen, dass ich die von Herrn Tjaden erwähnten Fotos in Auftrag gegeben habe. Einen solchen Auftrag hat es nicht gegeben.“ Als Zeugin benennt er die Mitarbeiterin Heidrun G., die diese Fotos gemacht hat. Keinesfalls bestreitet er, dass Fotos gemacht worden sind.

Eine Stellungnahme des zweiten Beklagten, Ruthard Stachowske, liegt mir noch nicht vor. Benennt der auch Heidrun G. als Zeugin? Das würde bedeuten; Diese Mitarbeiterin wird zur Beklagten. Die bisherigen Beklagten waschen ihre Hände in Foto-Unschuld…

Nun stelle man sich einmal vor: Ich arbeite bei einer Zeitung und verletze als Redakteur Persönlichkeitsrechte. Deshalb wird mein Verleger verklagt und der reagiert wie Matthias Lange, benennt mich als Zeugen und meint, er sei aus dem Schneider, weil er so tut, als wisse er nicht, was in seiner Redaktion geschieht. Damit käme er vor keinem Gericht in Deutschland durch - und ich würde nicht warten, bis ich entlassen werde. Ich würde selbst gehen!



http://familiensteller.blogspot.com/2009/09/therapeutische-gemeinschaft_09.html

Montag, 19. Oktober 2009

Kritik im Netz

19. Oktober 2009
Zähne knirschen im Kukident-Glas

„Ein die Religionsgemeinschaft ´Jehovas Zeugen in Deutschland´ vertretender Rechtsanwalt hat sich an Google wegen Ihres Blogs ´Vom Wachtturm herunter´, das sie unter der Adresse: zeugenjehovas.blogspot.com betreiben, gewandt und um Löschung der Domain gebeten. Für den Fall der Nichtlöschung hat die Religionsgemeinschaft rechtliche Schritte angedroht und eine klageweise Löschung der von Ihnen genutzten Domain in Aussicht gestellt.“


Diese mail habe ich am 12. Juni 2008 von google bekommen. Dann rief mich ein Mitarbeiter an, wir überlegten uns einen neuen Namen für meine Seiten. Dazu kam es aber nicht. Google entschied: „Wir warten die Klage ab.“ Das bekamen die Zeugen Jehovas schriftlich. Danach geschah nichts mehr. Mein blog behielt seinen Namen und ist weiter im Netz mit Neuigkeiten aus der religiösen und Psycho-Szene.

Auch familiensteller.blogspot.com ist seit fast fünf Monaten im Netz. Bei allen haben Anwälte der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch auf der juristischen Matte gestanden. Meine Artikel verschwanden bei Sajonara, bei pressemitteilung.ws, bei Premium Presse und bei Readers Edition.

Bei google sind sie nicht verschwunden. Die haben nämlich noch Rückgrat und eine Rechtsabteilung, die nicht bei jedem Anwaltsschreiben das journalistische Weite suchen würde. Auch auf wagniskinder.de stehen meine Artikel weiterhin. Diese Seiten habe ich bei 1 und 1 eingerichtet und bezahle dafür. Käme die Jugendhilfe Lüneburg mit einem Anwalt, bekämen sie es mit mir zu tun.

Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch hat auf meine Berichte mit einem Gegen-Blog reagiert. Seitenpfleger ist ein gewisser Marc. Der steht nun einem Phänomen gegenüber. Kaum hat er eine positive Stellungnahme veröffentlicht, melden sich mehrere, die energisch Widerspruch anmelden. Der allerdings nicht im TG-blog veröffentlicht wird - sondern auf anderen Seiten.

Möglicherweise ist dieser Marc einfach nur zu beschäftigt mit privaten mails an Kritiker - oder er darf kritische Kommentare nicht frei schalten. Öffentlich diskutiert werden soll also offenbar gar nicht.

Nun ist im TG-Blog ein Erfahrungsbericht von jemandem erschienen, der sich ebenfalls Marc nennt. Der versichert: „PS: Meine Therapie habe ich 1989 (nicht in der TG Wilschenbruch) gemacht. Das ist also 20 Jahre her. Inzwischen ist sehr viel passiert, aber rückfällig bin ich nie geworden.“ Der Seitenpfleger jedoch lebt in einer Außenwohnung der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Also handelt es sich um zwei Marcs? Eher unwahrscheinlich.

Wer die Anwaltsschreiben kennt, die im Auftrag der Jugendhilfe Lüneburg verschickt werden, kann eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Diese Einrichtung knirscht mit Zähnen, die auf einem Nachttisch in einem Glas mit Kukident schwimmen. Das hat inzwischen wohl auch die Lüneburger Staatsanwaltschaft registriert. Denn: Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske als TG-Leiter hätte gerne eine Strafbefehl-Lawine losgetreten. Zwei Strafprozesse hat es gegeben - schon riss die geplante Serie, weil das Team von Stachowske Behauptungen zusammengetragen hatte, die einer Überprüfung nicht standhalten.

Unverdrossen behauptet die Jugendhilfe Lüneburg, sie habe einen „exzellenten Ruf“. Dazu gibt es nun auf familiensteller.blogspot.com eine Umfrage. Wie bewerten Betroffene die Arbeit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch?