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Sonntag, 19. Juni 2011

Zickereien-Übersicht

NAK-Elend
Unternehmerisches Denken

Offener Brief
An eine Bürgerrechtlerin

Wieder geht ein Jahr
Geht´s noch?

Langweiler des Monats
Arbeitet im Jugendamt von Münster

Richter Schulz
Erwecken Sie bloß keinen Eindruck!

Virginia und das Jugendamt

Wenn ein europäischer Verein anruft

Kampf gegen Windmühlenflügel

Das virtuelle Dorf

Warten auf Godot

Ausbeutung

Verfassungsgegner werden

Nur Geld zählt

Mit dem Zweiten fickt man besser

Und ewig grüßt das Murmeltier

"Ganz andere Mächte" im Kopp-Verlag

Kosten: 250 000 Euro

Rauchen verboten

Keine Schiris mehr bei WM

Müller-Hohenstein entweicht verheerender Satz

Sarrazin. Ein Mann wird immer dümmer

Lena gewinnt in Oslo - Rauschen im Blätterwald

Wahre Werbung

Geschnatter

Herzlos-Kinderheim

Katholische Kirche vertuscht Verbrechen
Heuchelei

Ausländerhetze: Neue Bundesfamilienministerin mischt mit
Kristina Köhler "goldig"?

Die FDP weiß, was Eltern wollen sollen
Liberale Bildungspolitik


Sigmar Gabriel kümmert sich um das Kindeswohl?
Der ewige SPD-Hoffnungsträger


Die Hamburger Presse-Presse
Meinungsfreiheitsgegner bei Gericht

Enthüllungsjournalist Tjaden erklärt:
Darum ist der Klimagipfel kein
großer Erfolg geworden
Weg mit dem Schnee

Lesen oder nicht lesen?
Von Redakteuren und Philosophen

Dienstag, 24. August 2010

Nur Geld zählt

24. August 2010
Thilo Sarrazin hetzt immer gezielt

Dieser Mann hetzt gezielt - und hat immer einen Taschenrechner dabei. Begegnet ihm eine Familie mit Kindern, die an Allah glaubt, haut er Zahlen ins Display und dann um sich. Ergebnis: Diese Familie kostet mehr als sie einbringt. Denn Thilo Sarrazin kann sich Menschen nur in Zahlenkolonnen vorstellen. Ist das Ergebnis unter dem Strich nicht schwarz, sieht er rot. Rot heißt: Solche Familien haben hier nichts zu suchen. Er sucht  Humankapital.

Damit dieses Humankapital in der Kasse klingelt, muss nach seiner Auffassung der "Integrationsdruck" erhöht werden. Besonders auf  "muslimische Migranten", die - so das Vorstandsmitglied der Bundesbank in einem Interview mit dem Deutschlandradio Kultur - zu 40 Prozent von Transferleistungen leben. Wie Sarrazin noch mehr "Integrationsdruck" ausüben würde, darf man sich gar nicht ausmalen.

Immer wieder mobilisiert dieser Mann jene Kräfte, die Sprüche wie "Düsseldorf darf nicht Istanbul werden" plakatieren und dann auch noch behaupten, sie hätten "eigentlich nichts gegen Ausländer, aber..." Wie Deutsche sollten sie schon sein?

Dazu schweigt der feine Herr! Der haut lieber unkontrolliert um sich. Was er damit kaputt macht, ist ihm egal. Gezählt wird nur das Geld, das man selbst scheffelt. Alles andere zählt nicht.

Facebook-Initiative "Stoppt Thilo Sarrazin"

Freitag, 11. Juni 2010

Thilo Sarrazin

11. Juni 2010

Der Schoß ist fruchtbar noch...

Wird Joachim Gauck Bundespräsident? Wird er es nicht? Darüber wird in diesen Tagen eifrig diskutiert. Nicht diskutiert werden sollte darüber: Thilo Sarrazin sollte man endlich ziehen lassen! Aber: Würde den überhaupt jemand nehmen? Der versaut doch jedem Land den durchschnittlichen nationalen Intelligenzquotienten!

"Sarrazin. Deutschland wird immer dümmer." So berichtet die "Bild"-Zeitung in der heutigen Ausgabe über die jüngsten Ausfälle des 65-Jährigen. In Darmstadt soll dieser Mann von der Bundesbank gesagt haben, dass Zuwanderinnen und Zuwanderer aus der Türkei, aus dem Nahen Osten und aus Afrika "weniger Bildung ins Land bringen als Einwanderer aus anderen Nationen". Weiter gedrückt werde die deutsche Durchschnittsintelligenz wegen der großen Kinderzahl dieser Familien.

Viele reden in diesen Tagen über Joachim Gauck - Volksverhetzer wie Thilo Sarrazin sollte man aber deswegen nicht aus den Augen verlieren. Aus der latenten Gefahr, die solche Zeitgenossen darstellen, könnte eine akute werden...

Sonntag, 11. Oktober 2009

Der Mann von der Bundesbank

11. Oktober 2009
Lasst Sarrazin vor Baumärkten parken!

Urlaub vor 40 Jahren: Er lässt sich einen Vollbart wachsen. Dann ist der Bart wieder ab. Beim Rasieren muss etwas schief gegangen sein. Der Verstand jedenfalls war auch weg. Gereicht hat es aber noch für: Mitgliedschaft in der SPD, Finanzsenator in Berlin und Bundesbank-Vorstand. So betrachtet kann in Deutschland jeder Karriere machen.


Wird das Geld für die Heizung knapp, empfiehlt Thilo Sarrazin warme Pullover, wird über den Geburtenrückgang diskutiert, tritt er für Kindergeld erst ab dem dritten Kind ein, wird über den Hartz-IV-Satz gestritten, kürzt er seiner Frau das Haushaltsgeld und für ihn auf den Tisch kommen nur noch Gerichte, die sich auch ein Langzeitarbeitsloser leisten kann.

Nun sagt er: “Ich muss niemand anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.” Stimmt - muss er nicht. In einigen Kneipen bekommt Thilo Sarrazin für solche Pöbeleien sicherlich sogar Freibier.

Hätte man ihn endlich unter den Tisch gesoffen, wäre eine Zeitlang Ruhe. Kehrt aber nicht ein. Der Mann will seinen Vertrag bei der Bundesbank erfüllen. Darf er. Allerdings sollen ihm zwei Aufgabenbereiche entzogen werden. Zuständig wäre er dann nur noch für Informationstechnologie. Passt doch. Ein Hass-blog ist schnell eingerichtet. Kommentare schreiben könnte beispielsweise der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer. Der meint: “Ich habe den Eindruck, dass Herr Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler eine große Ehre erweist. Er steht in geistiger Reihe mit den Herren.”

Merke: Sondert ein Deutscher Dummheiten ab, riechen manche gleich braune Soße. Sinnvoller wäre doch: Thilo Sarrazin bekommt Hartz IV. Würde ihm sicherlich nichts ausmachen. Davon kann man nach seiner Auffassung erstens gut leben und zweitens müsste er feststellen, dass für ihn nicht mehr gilt: “Je niedriger die Schicht, desto höher die Geburtenrate.” Der Mann ist 64. Das schafft er nicht mehr.

Auch in dieser Hinsicht käme Bewegung - zumindest auf die Pärkplätze von Baumärkten. Bislang hat Thilo Sarrazin festgestellt: “Jedenfalls stehen vor Baumärkten lauter Autos mit polnischen Kennzeichen.” Als Hartz-IV-Empfänger würde auch er dort häufiger parken. Schon allein, um seiner Frau zu beweisen, dass man mit jedem Etat auskommen kann.