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Sonntag, 19. Juni 2011

Zickereien-Übersicht

NAK-Elend
Unternehmerisches Denken

Offener Brief
An eine Bürgerrechtlerin

Wieder geht ein Jahr
Geht´s noch?

Langweiler des Monats
Arbeitet im Jugendamt von Münster

Richter Schulz
Erwecken Sie bloß keinen Eindruck!

Virginia und das Jugendamt

Wenn ein europäischer Verein anruft

Kampf gegen Windmühlenflügel

Das virtuelle Dorf

Warten auf Godot

Ausbeutung

Verfassungsgegner werden

Nur Geld zählt

Mit dem Zweiten fickt man besser

Und ewig grüßt das Murmeltier

"Ganz andere Mächte" im Kopp-Verlag

Kosten: 250 000 Euro

Rauchen verboten

Keine Schiris mehr bei WM

Müller-Hohenstein entweicht verheerender Satz

Sarrazin. Ein Mann wird immer dümmer

Lena gewinnt in Oslo - Rauschen im Blätterwald

Wahre Werbung

Geschnatter

Herzlos-Kinderheim

Katholische Kirche vertuscht Verbrechen
Heuchelei

Ausländerhetze: Neue Bundesfamilienministerin mischt mit
Kristina Köhler "goldig"?

Die FDP weiß, was Eltern wollen sollen
Liberale Bildungspolitik


Sigmar Gabriel kümmert sich um das Kindeswohl?
Der ewige SPD-Hoffnungsträger


Die Hamburger Presse-Presse
Meinungsfreiheitsgegner bei Gericht

Enthüllungsjournalist Tjaden erklärt:
Darum ist der Klimagipfel kein
großer Erfolg geworden
Weg mit dem Schnee

Lesen oder nicht lesen?
Von Redakteuren und Philosophen

Samstag, 10. Oktober 2009

Nobelpreis: Jetzt bin ich dran!

10. Oktober 2009
Mike und ich fahren nach Oslo

Nächstes Jahr bekomme ich den Literaturnobelpreis. Dafür darf mich mein Agent (den ich mir allerdings erst noch zulegen muss) auch früh am Morgen aus dem Schlaf reißen. Macht sonst mein Hund. Als Tag der überraschenden Nachricht schlage ich den 10. Oktober 2010 vor. Ist Welthundetag. Wenn mich mein Agent wecken würde, würde Mike etwas länger schlafen. Dann hätten wir beide etwas von Oslo.

Anschließend würde mein Literaturagent an die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” schreiben. “Upps!” würde er sich kurz fassen und schon würde in der Redaktion das große Rätselraten beginnen: “Tjaden, wer ist das denn?” Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei den 126 Leserinnen und Lesern bedanken, die in diesem Jahr bei www.lulu.com ein Buch von mir gekauft haben.

Für die bin ich ebenfalls ein Hoffnungsträger. Als Autor, der beim Lesen für Schmunzeln sorgt. Nicht immer. Von mir gibt es nicht nur ironische Erzählungen, sondern auch Sachbücher - über die Neuapostolische Kirche (NAK) beispielsweise, in der immer noch ein Gedicht kursiert, mit dem ehemalige Mitglieder auf das Schafott des Teufels gewünscht werden, während Thomas Utsch von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen darauf hofft, dass die in 50 Jahren noch vorhandenen beiden NAK-Mitglieder endlich Schluss machen mit Sektiererei. Dann wird sich so was von gegen den Islam gestemmt, dass sich auch Banker nicht mehr mit dem Kopftuchproblem beschäftigen müssen.

Mit Barack Obama verbinden mich übrigens zwei Dinge: Jeden 15. stehe ich an der finanziellen Klagemauer, wenn mein Neffe bei mir mit neuen PC-Spielen auftaucht, führe ich Abrüstungsverhandlungen. Mit ähnlichem Erfolg.

Sobald im nächsten Jahr die Literaturnobelpreis-Nachricht um die Welt gejagt wird, beginnt der Run auf meine Bücher. Deswegen mein Rat: Schon jetzt lesen! Denn: Wer zu spät bestellt, den bestraft der Ausverkauf! Wäre doch schade: Mike und ich sind in Oslo und Sie kennen mich nicht…